Projektlaufzeit
01.2015 - 11.2017
Forschungskennzahl
3614 S 40015
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Die bei beruflich bedingten Expositionen verwendeten Koeffizienten zur Bestimmung der Inhalationsdosis basieren auf Berechnungen mit Hilfe mathematischer Modelle, die für einen idealisierten Referenzmenschen erstellt wurden. Darüber hinaus werden bei der Dosisabschätzung standardmäßige Werte für die physikalisch-chemischen Eigenschaften der inhalierten Partikel angenommen, die sich jedoch je nach Expositionssituation erheblich von den tatsächlichen Werten unterscheiden können, wodurch eine große Unsicherheit der Dosisabschätzung verursacht wird.
In diesem Vorhaben wurden drei spezielle Expositionsszenarien während verschiedener Arbeitsprozesse (Bauarbeiten im kontaminierten Gebiet, Dekontaminationsarbeiten, Einsatz von Thorium dotierten Schweißelektroden) untersucht und charakterisiert, um spezifische Dosiskoeffiziente festzulegen und Unterschiede im Vergleich zu den Referenzwerten zu analysieren.