Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Der aus neun Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen bestehende WBGU wurde 1992 unter der gemeinsamen Federführung des Bundesumwelt- und des Bundesforschungsministeriums eingerichtet. Er wird von einem Interministeriellen Ausschuss, bestehend aus Vertretern aller Ressorts der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes begleitet. Seine Hauptaufgaben sind:
- globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und darüber in Gutachten zu berichten,
- nationale und internationale Forschung auf dem Gebiet des Globalen Wandels auszuwerten,
- im Sinne von Frühwarnung auf neue Problemfelder hinzuweisen,
- Forschungsdefizite aufzuzeigen und Impulse für die Wissenschaft zu geben,
- nationale und internationale Politiken zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zu beobachten und zu bewerten,
- Handlungs- und Forschungsempfehlungen zu erarbeiten und
- durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Probleme des Globalen Wandels zu fördern.
Mitgliederübersicht
(Stand: Dezember 2024)
Anzahl der durch den Bund zu bestimmenden Mitglieder (zum Stichtag besetzt) | davon Frauen | davon Männer | |
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9 (9) | 5 | 4 |
Stand:
31.03.2025