Projektlaufzeit
08.2016 - 02.2018
Forschungskennzahl
3716 15 102
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Der demographische Wandel vollzieht sich regional unterschiedlich. Insbesondere Städte und ihr städtisches Umland verzeichnen Zuzüge und Bevölkerungswachstum. Im Gegensatz dazu sind vor allem periphere Regionen, mittlere und kleinere Kommunen und ländliche Räume von Bevölkerungsverlusten betroffen. In diesen Orten bedingen oft Abwanderung von Menschen im erwerbsfähigen Alter und niedrige Geburtenraten zusätzlich eine Überalterung der Bevölkerung. Mangelhaft ausgelastete Infrastruktureinrichtungen sind mit Problemen der Tragfähigkeit und Effizienz konfrontiert. Sinkende Wohnraumnachfrage führt außerdem zu Gebäudeleerständen und beeinträchtigt Vitalität und Attraktivität der Orte. Zur Sicherung der Daseinsvorsorge, Aufrechterhaltung der Lebensqualität und für geleichwertige Lebensverhältnisse für die Menschen vor Ort, werden Maßnahmen zur nachhaltigen Anpassung der Siedlungsentwicklung und der Infrastrukturen benötigt.
Das übergreifende Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen anwendungsorientierten Katalog mit guten kommunalen und regionalen Handlungsansätzen zur Abmilderung und Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels an die Hand zu geben. Im Fokus stehen integrierte und interkommunale Ansätze und Strategien, die bei der Anpassung an den demographischen Wandel Synergien zum Klima- und Umweltschutz schaffen. Thematisch werden die Schwerpunkte Energie, Mobilität, Abwasserentsorgung sowie Innenentwicklung und Rückbau in den Blick genommen. Die aufgezeigten guten Beispiele treten außerdem mit innovativen als auch bewährten Ansätzen hervor, die sich zum Übertragen auf andere Regionen eignen.