Renaturierungsmaßnahmen nach Weltklimakonferenz erfolgreich abgeschlossen
Das Bundesumweltministerium hat pünktlich zu Beginn der Veranstaltungssaison das ehemalige Gelände der Weltklimakonferenz in der Bonner Rheinaue frisch renaturiert übergeben.
Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth: "Wir sind glücklich, dass wir die Rheinaue pünktlich zu Rhein in Flammen wieder den Bürgern zur Verfügung stellen können. Ich danke allen Beteiligten für diese enorme Leistung. Bis auf wenige Randbereiche, in denen in den nächsten Tagen Nacharbeiten erforderlich sind, ist die Fläche wieder nutzbar."
Die Weltklimakonferenz COP 23 fand im vergangenen November in Bonn statt. Nach einem reibungslosen Abbau sämtlicher Zelte und temporärer Aufbauten wurde vor wenigen Wochen mit der Renaturierung der Blumenwiese begonnen. Die 59.000 Quadratmeter Rasenfläche wurde in den letzten Wochen wiederhergestellt. Dazu wurde die Flächeneinzäunung des ehemaligen Veranstaltungsgeländes beibehalten, damit der neu verlegte Rollrasen auch geschützt und sicher anwachsen konnte.
Die COP 23 wurde als erste Weltklimakonferenz offiziell als umweltfreundlich mit den EMAS Zertifikat ausgezeichnet. EMAS steht für "Eco Management and Audit Scheme". Alle Ziele und Maßnahmen wurden in der Umwelterklärung dokumentiert. Sie wurden von einem Umweltgutachter mehrere Tage vor Ort geprüft und schließlich bestätigt.