Positive Zukunft für exportorientierte deutsche Wasserwirtschaft

07.05.2009
Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.
Veröffentlicht am:
Laufende Nummer: Nr. 131/09
Thema:
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Leitung: Sigmar Gabriel
Amtszeit: 22.11.2005 - 28.10.2009
16. Wahlperiode: 22.11.2005 - 28.10.2009
Astrid Klug bei German Water Partnership

Astrid Klug bei German Water Partnership

Die deutsche Wassertechnikbranche hat ihre Exporte im vergangenen Jahr erneut steigern können. "Die Branche ist hervorragend aufgestellt, um von dem weltweit steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen in diesem Bereich zu profitieren", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug heute auf einer Konferenz der deutschen Wasserwirtschaft in Berlin. Auf der Veranstaltung bilanziert die Branche den Erfolg der vor einem Jahr gegründeten Innovations- und Exportinitiative unter der Marke "German Water Partnership".

"Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass es richtig war, die Aktivitäten der exportorientierten Wasserwirtschaft in der German Water Partnership zu bündeln" sagte Astrid Klug. "Die Steigerung bei den Exporten ist das Ergebnis von oft langjährigen Bemühungen. Die German Water Partnership wird aber dazu beitragen, diese Ergebnisse auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise zu stabilisieren und auszubauen."

Der Wassersektor ist ein internationaler Zukunftsmarkt: Experten beziffern den globalen Umsatz der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung auf derzeit 250 Milliarden Euro. Im kommenden Jahrzehnt soll er sich auf rund 500 Milliarden Euro verdoppeln. Trotz der dramatischen Einbrüche in vielen anderen Branchen bieten die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme gerade deutschen Mittelständlern große Chancen, selbst in der Krise neue Märkte zu erschließen.

Nicht nur die Industriestaaten, sondern auch viele Schwellen- und Entwicklungsländer stellen enorme Summen bereit, um ihre Volkswirtschaften anzukurbeln. Insbesondere für Ausbau und Sanierung von Infrastrukturen sollen immense finanzielle Mittel eingesetzt werden. Die Vereinten Nationen haben sich das Milleniumziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser zu halbieren. Dafür müssen für jährlich über 80 Millionen Menschen Einrichtungen zur Versorgung mit gesundheitlich unbedenklichem Trinkwasser geschaffen werden.

German Water Partnership ist eine gemeinsame Initiative des öffentlichen und privaten Sektors in Deutschland mit inzwischen rund 200 Mitgliedern. Wirtschaftsunternehmen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Fachverbände bündeln ihre Aktivitäten, um die deutsche Expertise weltweit bekannt zu machen.

07.05.2009 | Pressemitteilung Nr. 131/09
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